ACHAVAאחווה Fest­spiele Thüringen

32 | 1938 | 0 Die Synagogen in Thüringen
Foto: Jan Kobel

32 | 1938 | 0 Die Synagogen in Thüringen

Vernissage

Fotoausstellung von Jan Kobel mit 32 großformatigen Foto- und Texttafeln

Die Geschichte der Schändung und Zerstörung der über 30 Synagogen und Beträume in Thüringen ab 1933 zeigt, dass kein Fall wie der andere beschaffen ist. Von der Überbauung des Geländes mit Profanbauten in der DDR, ohne jeden Hinweis auf die Geschichte dieser Liegenschaft bis heute (z. B. Vacha), bis zum wundersamen Überleben und aktuell gedenkenden Pflege der Architektur (z. B. in Mühlhausen) scheint jeder Fall vertreten.

Nach aktuellem Stand der Zählung betrug die Zahl der in Thüringen 1933 noch aktiven Synagogen und Beträume plus der von den Nationalsozialisten noch als ehemalige jüdische Versammlungsstätte wahrgenommenen und deshalb ebenfalls geschändeten Gebäude 32.

Die Ausstellung mit dem Titel 32 | 1938 | 0 Die Synagogen in Thüringen visualisiert anhand von 32 Fotografien diesen Teil der Thüringer Geschichte. Jedes Foto wird begleitet durch einen sorgsam vor Ort recherchierten Text, der den Umgang mit den Immobilien erläutert: durch die Nationalsozialisten, aber auch durch die DDR und die Nachwendezeit bis heute.

Fotoausstellung

So, 11. September bis Fr, 11. November 2022
Stadtbibliothek und Augustinerkloster Gotha

Öffnungszeiten Stadtbibliothek

Friedrichstraße 2–4, 99867 Gotha

Montag: geschlossen
Di, Mi, Fr: 10–18 Uhr
Do: 10–19 Uhr
Samstag: 10–13 Uhr

Öffnungszeiten Augustinerkloster

Kreuzgang, Jüdenstraße 27, Klosterplatz 6, 99867 Gotha

Mo–Fr: 10–12 Uhr und 14–16 Uhr
Samstag: 14–16 Uhr
Sonntag, 14–16 Uhr


Vernissage