
Begegnung
Lili Keller Rosenberg wurde 1932 in den Hauts-de-France geboren. Ihre Eltern ließen sich vor ihrer Geburt in Frankreich nieder, um der antisemitischen Verfolgung in Ungarn, ihrem Herkunftsland, zu entkommen. 1943 konnte sich aber die Familie der Verhaftung nicht entziehen. Im Alter von 11 Jahren wurde sie mit ihren Eltern und den beiden jüngeren Brüdern inhaftiert und deportiert.
Lili Keller-Rosenberg ist eine der wenigen französischen Überlebenden, die mit ihren Geschwistern zurückgekehrt ist. Seit mehr als 45 Jahren widmet sie unermüdlich ihr Leben der Weitergabe ihres Zeugnisses, der Erinnerung an die Shoah und der Aufklärung der jüngeren Generationen.
In Bergen-Belsen war sie mit Anne Frank und Simone Veil, einer wichtigen französischen Politikerin, und in Ravensbrück mit Geneviève de Gaulle-Anthonioz, einer französischen Widerstandskämpferin und Aktivistin für Menschenrechte und Nichte des Präsidenten Charles de Gaulle, inhaftiert.
teilöffentlich
Mi, 07. Oktober · 09:30 Uhr
Humboldtstraße 36a, 99425 Weimar